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Chronik der Bereitschaft Kösching

1926 - 1950

Drei Viertel eines Jahrhunderts arbeiten im Markt Kösching Männer und Frauen im Dienste des Roten Kreuzes. Die alte Chronik ging durch die Kriegswirren 1945 leider verloren, so daß über die ersten 20 Jahre der Köschinger Sanitätskolonne nur aus Erzählungen alter Mitglieder berichtet werden kann. 

1926 bildete sich im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr des Marktes Kösching unter dem Kommandanten Josef Amann ein Sanitätstrupp. Hans Hellmeier, Martin Schneider, Ludwig Hierdegen, Georg Leichtl, Matthias Daller und Josef Geisenfelder zählten zu den ersten Mitgliedern. Hans Hellmeier wurde Zugführer, Dr. Lutz ärztlicher Berater. Für eine Kolonne reichte die Mitgliederzahl noch nicht aus. Ingolstädter Rotkreuzangehörige sagten dem Sanitätszug Kösching ihre Unterstützung zu. Zum Transport der Kranken stand zunächst eine Tragbahre zur Verfügung, es folgte ein Handwagen mit Tragbahre und später transportierte man die Kranken und Verletzten mit einem Pferdegespann. Da es jedoch während der Zeit der Feldbestellung oft lange dauerte, bis ein Gespann zur Verfügung stand, musste ein schnelleres Transportmittel beschafft werden. Der Sanitätszug erhielt von Ingolstadt einen gebrauchten Ford. 

1930 war aus dem Sanitätszug bereits eine Kolonne geworden, der dann auch ein Sanitätsauto zugewiesen wurde. Kolonnenarzt wurde Dr. Schoening. Vor dem Krieg sollen 54 Helfer der Kolonne angehört haben, dazu eine weibliche Bereitschaft mit 18 Helferinnen. 1939 wurden viele Kolonnenangehörige eingezogen, mit einigen älteren Kameraden hielt der damalige Kolonnenführer Johann Hellmeier den Geist der Kolonne aufrecht. Der Krieg schlug schwere Lücken in die Köschinger Sanitätskolonne. 

Kurz nach dem Krieg wurde das Sanitätsauto beschlagnahmt, Uniformen und Ausrüstungsgegenstände wurden verbrannt. Mit Hilfe der Kreisgeschäftsstelle Ingolstadt gelang jedoch im November 1950 der Neuaufbau unter Kolonnenführer Anton Geisenfelder. Dr. Erwin Roth wurde Kolonnenarzt. Auch Männer aus Kasing, Großmehring, Demling und Gaimersheim traten der Kolonne bei und sind seither eifrige Mitarbeiter

1951 - 1975

Schon 1951 fand in festlichem Rahmen die 25-Jahrfeier statt, 1953 erhielten die Köschinger wieder einen Krankenwagen bis 1968. 1954 beteiligten sich 29 Vereine an der Fahnenweihe der Sanitäter. Ein großes Fest wurde die 30-Jahrfeier der Kolonne im Jahre 1956. Im Jahre 1959 hielt das Rote Kreuz in Kösching mit vielen prominenten Gästen eine Feier zum 100-jährigen Bestehen dieser Gemeinschaft für den Dienst am Nächsten.

Nach dem Tod von Anton Geisenfelder übernahm Josef Schmid die Kolonnenführung von 1960-1965. Dann wurde Michael Geisenfelder Kolonnenführer. In diese Zeit fällt die 40-Jahrfeier in Anwesenheit der gesamten Rot-Kreuz-Prominenz aus Stadt- und Landkreis.

Neuen Führungswechsel gab es im Januar 1968. Rudolf Mahler wurde Kolonnenführer. In diesem Jahr entstand auch der Wunsch nach einem eigenen Heim. Bisher musste auch die Ausbildung stets im Nebenzimmer des Gasthauses Heidl stattfinden. Die Gemeinde stellte im Rathaus Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Kolonnenangehörigen schufen durch eigene Arbeit einen Unterrichtsraum mit Nebenraum. Am 13.4.1969 fand die feierliche Weihe der neuen Räume statt.

Durch die Inbetriebnahme des neuen Kreiskrankenhauses in Kösching war der Kolonne eine ganz neue Aufgabe zugefallen. Am 29.3.1969 übernahm sie über das Wochenende den Krankentransport mit einem gutausgerüsteten Fahrzeug.

Durch die Gebietsreform im Jahre 1972 kam Kösching zum Kreis Eichstätt. Das hatte Konsequenzen auch für die Sanitätskolonne. Sie wurde dem Kreisverband Eichstätt des Roten Kreuzes angegliedert.

1973 erhielt die Kolonne einen Rettungswagen. Kolonnenführer Rudolf Mahler wurde zum stellvertretenden Kreiskolonnenführer ernannt. In diesem Jahr wurde von Anton Lechermann und Otto Manhart auch das Jugendrotkreuz gegründet, die weibliche Bereitschaft konnte unter Hanni Koch neu organisiert werden.

Seit 1975 hat die Sanitätskolonne Kösching ein eigenes Heim. Es wurde im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau des Kreiskrankenhauses geschaffen. In diesem Jahr entstand auch eine Ortsgruppe der Wasserwacht. 

1976 - 1979

1976 feiert die Kolonne ihr 50jähriges Bestehen. Als Patenkolonne fungiert die Sanitätskolonne Feldmoching, die Schirmherrschaft übernimmt der Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes, Herr Landrat Konrad Regler.

In diesem Jahr wird auch der Rettungszweckverband für die Region 10 ins Leben gerufen. Als erste Jugendrotkreuzgruppe im Kreisverband Eichstätt bestehen 18 Köschinger Jugendrotkreuzler die Prüfung zum Leistungsabzeichen der Stufe I (Bronze). 10 der Prüflinge stammen aus Kasing. Die starke Jugendrotkreuzgruppe führte erstmals Ihr JRK Lied auf, vertont von Werner Liebig. Kolonnenführer Mahler kündigte seinen Rücktritt an. Am 15. Juli 1976 wurde die Rettungsleitstelle für die Region 10 in Ingolstadt in Betrieb genommen.

Zeitweise hing 1977 der Haussegen bei der Sanitätskolonne Kösching schief. Eine Unstimmigkeit bei der Wahl des Kolonnenführers führte zu einer Wahlanfechtung und damit zur Wiederholung der Wahl, mit anderem Ausgang. Als aber der dabei Gewählte, der bisherige Kolonnenführer Rudolf Mahler, von der dafür zuständigen Stelle nicht bestätigt wurde, traten 18 Sanitäter und drei Mitglieder der Frauenbereitschaft aus Protest gegen diese Entscheidung aus der Kolonne aus. Beinahe hätte dies das Ende der Sanitätskolonne Kösching bedeutet. Der stellvertretende Kolonnenführer Johann Geisenfelder wurde beauftragt, die Leitung der Kolonne bis zur Wahl eines neuen Kolonnenführers zu übernehmen. Durch seine kluge und umsichtige Arbeit konnte das Weiterbestehen aber gesichert werden.

Erstmals wurde der sogenannte „Iglu-Dienst“ am Rasthaus Köschinger Forst durchgeführt. Dabei wurden in der Hauptreisezeit mobile Wachen in bestimmten Abständen entlang der Autobahn aufgestellt, die von Freitagabend bis Sonntagabend besetzt waren und in denen Reisende Hilfe fanden. „Iglu“ hießen die Mobilen Wachen aus Kunststoff deswegen, weil sie die prägnante Form eines Eskimo-Heimes hatten.

In diesem Jahr verabschiedete sich auch der langjährige Kolonnenarzt Dr. Roth. Seine Nachfolge trat Herr Dr. Hader an. Helmut Hüttner übernahm das Amt des Leiters der Jugendarbeit im Rotkreuz-Kreisverband Eichstätt.

Aufgrund des nachlassenden Interesses am Besuch der regelmäßigen Unterrichte wurden diese 1978 von Samstag auf Freitag verlegt.

Das Jugendrotkreuz Kösching sendete sein Hundertstes Wunschkonzert für die Patienten des Kreiskrankenhauses Kösching. Herr Landrat Regler hält aus diesem Anlass vor Beginn des Wunschkonzertes eine Ansprache an die Hörer des Wunschkonzertes.

1980 - 1989

1980 legt Kolonnenführer Erich Franke sein Amt nieder, sein Nachfolger wird Otto Manhart.

Der Markt Kösching feiert sein 1900jähriges Bestehen. Dies war die bisher größte Herausforderung für die Kolonne Kösching: 30.000 Besucher sind zu betreuen. Daß alles gut bewältigt wurde, bestätigt ein Artikel des DONAUKURIER: „Sanitäter ohne Schwächen: Jubiläumseinsatz beweist Leistungsfähigkeit“.

Ein großes Problem bei Veranstaltungen war immer noch die Anforderung von Hilfe durch den Rettungsdienst. Die diensthabenden Sanitäter hatten meist keine Möglichkeit, direkten Kontakt zur Rettungsleitstelle aufzunehmen. Sie mussten über Telefon-Privatanschlüsse oder Telefonzellen den Rettungsdienst anfordern. Durch Spenden der Gemeinden, des BRK-Kreisverbandes und einiger Firmen konnten zwei Funkgeräte beschafft werden, die bei Veranstaltungen eine sichere Verbindung zur Rettungsleitstelle gewährleisteten.

Michael Geisenfelder wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

1982 helfen Köschinger in Afrika: Andreas Gröber und Klaus Bretfeld waren Mitglieder eines Rotkreuz-Hilfszuges, der nach einem Erdbeben in Algerien Aufbauhilfe leistete.

Markus Stark, Max Hellmeier und Josef Schmidt werden Ehrenmitglieder der Rotkreuzkolonne Kösching.

Der Behindertenfahrdienst wird ins Leben gerufen.

1983 übernehmen Rita Brechschmidt und Monika Gröber die Leitung der Frauenbereitschaft.

Das Köschinger Jugendrotkreuz hilft in Polen durch die Mitarbeit an einem Konvoi nach Kattowitz.

1985 wurde Herr Dr. Simon zum Kolonnenenarzt gewählt. Ingrid Russwurm wurde Leiterin der Frauenbereitschaft.

1986 feiert die Kolonne Hilpoltstein Fahnenweihe. Die Kolonne Kösching übernahm hierbei die Patenschaft.

Unter Leitung von Josef Schöpfl wird der Technische Dienst in der Kolonne Kösching in Leben gerufen.

1989 wird der Notarztdienst in Kösching eingeführt. Dafür wird ein eigenes Notarztfahrzeug in Betrieb genommen.

Dr. Mayer wird Kolonnenarzt, Kerstin Geitner Frauenbereitschaftsführerin.

Raimund Thon wirkt in Freilassing mit in einem Übergangslager für DDR-Bürger, die nach der Grenzöffnung über Ungarn in die BRD gekommen sind. 1985.gif

1990 - 1994

1990 werden die Platzprobleme der Bereitschaft wenigstens teilweise behoben: 6 Garagen werden gebaut, dazu Unterbringungsmöglichkeiten von Ausrüstung und Bekleidung.

Der Technischen Dienst wird gegründet. Bereits im Herbst hatte er seinen ersten Großeinsatz bei einem Gebäudebrand im Gut Hellmannsberg.

1991 Hilfeleistung und Verpflegung der Einsatzkräfte beim Brand der Baywa in Lenting. Der Arzttruppwagen für die Schnelleinsatzgruppe (SEG) wird in Betrieb genommen.

1992 wird Anni Härtl erstes weibliches Ehrenmitglied der Kolonne Kösching. Der 4-Tragenwagen für die SEG wird in Betrieb genommen. Herr Dr. Wolfgang Hüttner wird zum Bereitschaftsarzt gewählt. Beate Schuderer wurde Leiterin der Frauenbereitschaft. 


1993 wird das Bayerische Rote Kreuz neu strukturiert. Die Kolonne heißt nun Bereitschaft, in ihr können jetzt Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder unter einem gemeinsamen Dach ohne die von oben her verordneten Verwaltungsstrukturen zusammenarbeiten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die neue Dienstbekleidung eingeführt.

Die Schnelleinsatzgruppe Kösching wird ins Leben gerufen.

Der erste „Tag der offenen Tür“ mit einer Kapelle aus der Tschechei findet statt. Er wird ein großer Erfolg. Ein neues Sanitätszelt für den Einsatz bei Veranstaltungen wurde angeschafft.

1994 wurde das erste gemeinsame Fachdienstlager der neugegründeten Schnelleinsatzgruppe (SEG) mit dem Technischen Dienst (TD) und der Stützpunktfeuerwehr Altmannstein in Hexenagger veranstaltet. Der Erfahrungsaustausch erstreckte sich über drei Tage. Markus Bogenberger wird Fachdienstführer des Technischen Dienstes. Josef Schöpfl gibt das Amt aufgrund anderer übernommenen Pflichten ab. Das Bayernwerk stiftet das erste Einsatzauto für den Technischen Dienst. Die Firmen Kfz-Kramel, Elektro-Paintner, Autolackiererei Biber und die Sattlerei Uwe Zorn übernahmen die Kosten für den Umbau

1995 - 2001

1995  Übernahme der Patenschaft zum 30-jährigen Jubiläum mit Fahnenweihe der BRK-Bereitschaft Böhmfeld. Johann Geisenfelder wird zum Ehrenkolonnenführer ernannt. Ehrenmitglied Herr Dr. Roth feiert seinen 85. Geburtstag. Markus Bogenberger übergib das Amt des Zugführers des Technischen Dienstes aus beruflichen Gründen an Ludwig Koch. Tag der offenen Tür mit Segnung des vom Bayernwerk gespendeten TD-Gerätewagens.

1996 Konzert der Kelly-Family in Eichstätt. Die Bereitschaft Kösching leistete Sanitätsdienst. Die Radltour des Bayerischen Rundfunks führte durch Eichstätt. 1400 Teilnehmer wurden betreut. Auch hier war die Bereitschaft Kösching stark vertreten.

1997 führte die BR-Radltour wieder durchs Altmühltal, diesesmal über Beilngries. Die Bereitschaft Kösching beteiligte sich am Sanitätsdienst.

1999  Pfingsthochwasser an der Donau im Gemeindebereich Pförring. Die BRK Bereitschaft Kösching hat hier einen großen Anteil der zu bewältigenden Arbeiten geleistet. Es wurden 1120 Einsatzstunden und 111 Helfereinsätze für die Bereitschaft Kösching registriert.

Beim Jahreswechsel 1999/2000 wurden vom Technischen Dienst vorsorgliche Maßnahmen für einen evtl. Stromausfall zum Jahrtausendwechsel getroffen. Der Technische Dienst hielt sich in Alarmbereitschaft.

2000 war die Bereitschaft Kösching beim DK-Konzert IN 2000 Festival stark vertreten.  Ein aufblasbares Zelt wird in Betrieb genommen und ein neuer Katastrophenschutz-Anhänger beschafft.

2001 fand ein Führungswechsel in der Rotkreuzbereitschaft Kösching statt. Otto Manhart übergab nach zwanzig Jahren sein Amt als Kolonnenführer und Bereitschaftsleiter an Robert Geisenfelder und Beate Schuderer. Am 08.07.2001 feierte die Sanitätsbereitschaft Kösching Ihr 75 jähriges Bestehen. Nach dem Festgottesdienst wurde in einem Festakt die jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit der Köschinger Sanitäter gewürdigt. Kreisvorsitzender Dr. Xaver Bittl ehrte dabei zahlreiche aktive Mitglieder für ihren Einsatz.

2002 - 2008

2002 Am 13.07.2002 unterstützte die Bereitschaft mit 36 HelferInnen den Kreisverband Ingolstadt beim Sanitätsdienst anlässlich des Antenne Bayern Sommerfestes.

Auf Anforderung der Leitung des Katastrophenstabs Dresden löste das BRK am 15.08.2002 Großalarm für alle Hilfsorganisationen in Bayern aus. Der Einsatz des BRK erfolgte auf Anforderung des Bayerischen Innenministeriums. Mit insgesamt sechs Fahrzeugen war das BRK EI (Bereitschaften Altmannstein, Pförring, Kösching, Böhmfeld, Eichstätt, Wellheim) um 03.00 Uhr abgerückt. Zunächst ging es bis Hof und von dort aus in mehreren Kolonnen von jeweils 250 – 300 Fahrzeugen aus weiteren Kreisverbänden aus Bayern weiter nach Dresden. Die Eichstätter wurden zum Einsatz auf dem Flughafen Dresden abkommandiert. Dort war ein provisorisches Krankenhaus aufgebaut . In diese Einrichtung wurden die Patienten der Krankenhäuser und Altenheime evakuiert, die auf Grund der Hochwassersituation nicht mehr betriebsfähig waren. Trotz der Abkommandierung nach Dresden war die Einsatzbereitschaft des Rettungsdienstes vor Ort immer gewährleistet. 

Im August 2002 beteiligte sich die Bereitschaft Kösching ein weiteres Mal an einem Hochwassereinsatz – dieses mal in Pförring. 


2004 Bei der Überflutung nach starken Regenfällen am 02.05.2004 in Demling versorgte die SEG Kösching die eingesetzten ca. 70 Helfer mit Heißgetränken. 
Am 22.05.2004 fand in Ingolstadt das Eventiz statt. Hier traten u. a. Status Quo, Reinhard Fendrich & Band, Preluders, Patrick Nuo, Hermes House Band auf. Die Bereitschaft beteiligte sich mit 27 ehrenamtlichen HelferInnen. 
In Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Ingolstadt wurde für ein Konzert der Spider Murphy Gang am 16.07.2004 der Sanitätsdienst durchgeführt. 
In einer gemeinsamen Übung der FFW Gaimersheim mit den Rotkreuzbereitschaften aus Böhmfeld und Kösching wurde als Übungsszenario ein Zimmerbrand mit starker Verrauchung angenommen. Die BRK – Bereitschaften errichteten einen Krankenwagenhalteplatz und übernahmen die Versorgung und Registrierung der Patienten. 


2005 Markus Bogenberger wurde am 10.04.2005 zum Kreisbereitschaftsleiter gewählt (Stellvertreter bleibt Stefan Richter). Frank Wild, der seit 2001 in dieser Funktion tätig gewesen war erhielt für die geleisteten Dienste die silberne Ehrennadel.
Im Rahmen eines viertägigen Fachdienstlagers rückten am 01.06.2005 ca. 70 Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis zu einem Schwelbrand in einer Dorfdisco aus. Unter den jugendlichen Gästen (Mimen aus den Reihen des BRK) brach Panik aus und mehrere Brandverletzungen, Knochenbrüche und Rauchvergiftungen erforderten einen großen Einsatz von den Sanitätern. Die Rettungshundestaffel des ASB IN konnte die zwei in den Wald geflüchtete Discobesucher schnell finden und versorgen. Weiterhin standen theoretische und praktische Fortbildungen auf dem Programm.
Am Samstag den 10.12.2005 ereignete sich gegen 18.15 Uhr in einem petrochemischen Industriebetrieb im Industriepark Münchsmünster ein Chemieunfall mit massiver Verpuffungsexplosion eines Gases. Durch die Reaktion entstand ein Großbrand in der Anlage. Da das Gas auch in die Kanalisation eindrang, kam es zu einer akuten Explosionsgefahr im gesamten Industriepark. Der Einsatz im Bereich Sanität war einer der größten bisher abgewickelten Schadenslagen in den letzten Jahren. In der Zeit vom 11.12.2005 bis 13.12.2005 waren 150 Einsatzkräfte aus den Bereitschaften Pfaffenhofen, Eichstätt (22), Ingolstadt und Kehlheim im Einsatz.


2006 Am 08.04.2006 fand im ICE Tunnel eine Übung statt. Das Übungsszenario stellte ein ICE dar, der im Tunnel nach einer Notbremsung stehen geblieben ist. Hierbei zogen sich Fahrgäste Verletzungen durch Stürze zu. Als Übungsziel waren u. a. folgende Aufgaben zu erledigen:
Erstellen eines Raumordnungsplanes für die Sanitätseinheiten, Aufbau und betreiben eines oder mehrer Versorgungsbereiche auf den zur Verfügung stehenden Plätzen in Abstimmung mit den Einheiten der Feuerwehr und dem THW, Aufbau einer Kommunikationsstruktur, Übernahme von Verletzten am Tunneleingang, Einrichtung und Betreiben eines Sichtungsbereiches für die Verletzten, Einrichten und Betreiben eines Krankenwagenhalteplatzes, Einbindung des Notfallseelsorge-/Kriseninterventionsteams sowie des Betreuungsdienstes in den Ablauf. 

2008 Am 27.08.2008 stellte die Bereitschaft Kösching die neuen Räumlichkeiten der Rettungswache sowie der Bereitschaft Kösching im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Öffentlichkeit vor.

2009 - 2015

2009:

Die Neuwahlen 2009 brachten das Ergebnis: Robert Geisenfelder bleibt Bereitschaftsleiter, 2. Bereitschaftsleiter wird Josef Schöpfl. Als Stellvertreter fungieren Christine Liefeldt und Werner Prosch. Dr. Joachim Munk wird neuer Bereitschaftsarzt und Dr. Markus Kettemann neuer SEG-Arzt. Julia Schmidt übernimmt das Amt als Kassenwartin vom Maria Franke.

 

 

2010:

Der alte 4-Tragen KTW hat ausgedient. Die SEG Kösching erhält einen neuen 2-Tragen-KTW.

 

war im Rahmen der Feierlichkeiten „700 Jahre Markt Kösching“ der Festumzug das größte Ereignis. Über 2.000 Festzugteilnehmer stellten die Geschichte des Marktes dar. Etwa 20.000 Besucher säumten die Straßen. Für die Rot-Kreuz- Bereitschaft Kösching bedeutete die sanitätsdienstliche Absicherung eine große Aufgabe. So war die Bereitschaft mit 44 Einsatzkräften vor Ort. Ein Behandlungszelt wurde betrieben und 10 Einsatzfahrzeuge mit Einsatzleitwagen waren eingesetzt. Zusätzlich nahm eine Fußgruppe der Bereitschaft in historischen Uniformen am Festzug teil.

 

Im Jahr 2010 werden Walburga Brickl, Josef Franke und Rudolf Ullinger zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

2010 Staatsminister Siegfried Schneider stattet der Rettungswache des Roten Kreuzes am Hl. Abend einen Besuch ab und überbrachte seine Weihnachtsgrüße.

 

 

2011

fand die Bundes-Wasserrettungsübung im Raum Ingolstadt statt. Die Unterbringung der Gruppen aus ganz Deutschland erfolgte in Zelten auf dem Bundeswehrgelände bei Hepberg. Der Fachdienst T+S stellte Material und half bei Auf- und Abbauarbeiten. Ebenso wurde von uns der Betreuungsdienst unterstützt.

 

 

2012

Im April 2012 wurde eine groß angelegte Übung am Seniorenheim an der Hofwiese unter Federführung der FFW Kösching abgehalten. Mehrere Wehren kamen zum Einsatz. Die SEG aus Eichstätt und Kösching errichteten einen Behandlungsplatz, um die zahlreichen Verletzten und Kranken zu versorgen.

 

2012 Juli: Die SEG Kösching unterstützt den Sanitätsdienst beim Familientag der Fa. Cassidian in Manching mit ca. 40.000 Besuchern.

 

 

2013

Anfang 2013 wurde der alte Arzttruppwagen, ein Ford Transit, nach über 20 Jahren im Dienst, ersetzt. Die SEG erhält aus Mitteln des Freistaates einen modernen Gerätewagen Sanität (GW-San 25). Ein Einsatzfahrzeug für Großschadenslagen im LKW-Format mit umfangreicher medizinischer und technischer Ausrüstung.

 

Im März 2013 stehen wieder Wahlen ins Haus. Robert Geisenfelder stellt nach drei Wahlperioden sein Amt als Bereitschaftsleiter zur Verfügung. Daniel Juszczuk wird zum neuen Bereitschaftsleiter gewählt. Als Stellvertreter fungieren Christine Liefeldt und Josef Schöpfl.

 

Eine verheerende Flutkatastrophe suchte im Juni 2013 Deggendorf heim. Weite Teile der Gegend, eine Fläche etwa so groß wie der Tegernsee, waren überschwemmt. Auch Helfer aus Kösching kamen mit dem Betreuungsdienst Beilngries zum Einsatz.

 

Die Bereitschaft Kösching gewann im Juni 2013 beim Marktschießen zum 3. Mal in Folge den Wander-Pokal. Er wurde beim Bürgerfest feierlich übergeben und hat seither einen Ehrenplatz im Rotkreuzheim.

 

Die mobile Wache der Bereitschaft wurde im Dezember 2013 von fleißigen Helfern in zahlreichen Arbeitsstunden innen und außen aufwändig renoviert.

 

 

2014

Im September 2014 durfte Bereitschaftsleiter Daniel Juszczuk viele Gäste zur Einweihungsfeier des neuen Carports und zur Segnung der Einsatzfahrzeuge begrüßen. Im neuen Carport mit 3 Stellplätzen können nun die Fahrzeuge gut untergebracht werden. Die Einrichtungen des Roten Kreuzes werden der Bevölkerung im Rahmen eines Tages der offenen Tür vorgestellt.

 

Im Oktober 2014 fand bei Hepberg eine groß angelegte Übung des Landkreises statt. Ein Busunglück mit vielen Verletzten wurde realistisch dargestellt. Umliegende Feuerwehren und der Rettungsdienst wurden alarmiert, so auch die SEG Kösching, die Transportkapazität stellte und einen Behandlungsplatz errichtete.

 

Das mittlerweile 16. Fachdienstlager der Bereitschaft Kösching findet im Mai 2015 bei Schamhaupten statt

 

 

2015

kam es zu einem Führungswechsel in der SEG Kösching. Oliver Rothbauer und Karl Obermeier gaben ihre Ämter ab. Michael Pawelke wird neuer SEG Führer und Christian Schöpfl sein Stellvertreter.

 

Im Rahmen des Einsatzes zum G-7 Treffen auf Schloß Ellmau bezog die SEG im Juni 2015 einen Bereitstellungsraum in München.

 

Ein „Tag der Bundeswehr“ fand im Juni 2015 auf dem Flughafen Manching statt. Da auch eine Flugschau angekündigt war, wurden ca. 100.000 Besucher erwartet. Der KV Eichstätt konnte hier 25 Helfer abstellen, 10 davon aus der Bereitschaft Kösching.

 

Im September 2015 kamen Helfer aus dem KV Eichstätt und der Bereitschaft Kösching mehrmals in einem Erstaufnahmelager für Flüchtlinge an der Münchner Messe zum Einsatz. Nach dem Aufbau einer kompletten Versorgungsstation konnten Flüchtlinge untersucht und medizinisch versorgt werden.

 

Für die SEG steht im Oktober 2015 wieder eine Großübung mit der FFW Kösching auf dem Programm. Am Hallenbad Kösching wir ein Chlorgas-Austritt realis­tisch dargestellt. Vor der Behandlung durch die SEG müssen die Verletzten erst von der Feuerwehr dekontaminiert werden.

 

2016

Die Rotkreuzgemeinschaft feiert ihr 90-jähriges Bestehen