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Der Rettungsdienst in KipfenbergDer Rettungsdienst in Kipfenberg

Ansprechpartner

Herr
Sascha Fichtner

Kindinger Str. 28

85110 Kipfenberg

 

BRK Kreisverband Eichstätt

Grabmannstr. 2

85072 Eichstätt

Tel.: 08421 9757-0

Fax: 08421 9757-22

 

 

Der Rettungsdienst

Der 1. Oktober 1948 war in der Geschichte des Roten Kreuzes in Kipfenberg ein entscheidender Tag, denn es kam eine neue Aufgabe für die freiwilligen Helfer hinzu. Der Rettungsdienst für die verunglückten und erkrankten Mitmenschen, hat seine Tätigkeit mit diesem Datum aufgenommen. Intensive Ausbildung wurde von den Ausbildern, Bögelein Leo, Heinz Max und Schmidt Balthasar, durchgeführt, um dieser verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden.

Beim großen Busunglück auf der A9 bei Gelbelsee, mit 45 Verletzten, wurde allen Helferinnen und Helfern das ganze Können und Wissen abverlangt.

Im April 1973 wurde der erste Rettungswagen für Kipfenberg mit dem kirchlichen Segen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bis zum 1. Juli 1973 wurde dieser Dienst im Kipfenberger Raum von den ehrenamtlichen Mitgliedern Maria Margies, Josefa Fuchs, Max Heinz, Ortfried Michele, Johann Kerl, Karl Bruckschlögl, Johann Tretter und Alfred Pröls, an den Wochentagen zur vollsten Zufriedenheit durchgeführt.

Zum 1. Juli 1973 wurde der erste hauptamtliche Mitarbeiter, Walter Grüner, für den Rettungsdienst in Kipfenberg eingestellt. Der zweite Mitarbeiter folgte 1974 mit Michael Kreuzer, um den Dienst der ehrenamtlichen Mitarbeiter zu entlasten. Verzichten kann man im Rettungsdienst auch heute nicht auf diese Mithilfe.

(Es wird auch heute, nach über 40 Jahren noch eine ehrenamtliche Mithilfe von 10% der Gesamtzeit des Dienstes angestrebt.)

Der Dienst an den Wochenenden und an den Feiertagen wurde ab 1987 von den Kameraden der (früher Kolonnen) Bereitschaften Böhmfeld, Schelldorf und Kipfenberg im turnusmäßigen Wechsel geleistet.

Mit der Einführung der Inbetriebnahme der Rettungsleitstelle in Ingolstadt, im Jahre 1977, war die Organisation und Koordinierung aller Rettungsmittel, einschließlich des notärztlichen Dienstes, in den Landkreisen Eichstätt, Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen un der Stadt Ingolstadt überörtlich neu geregelt.


Die mobilen Wachen an der Autobahn (Iglu-Dienst)

Der Urlaubsreisende konnte von 1977 bis 1988 an Bayerns Autobahnen kostenlos den Dienst des Bayerischen Roten Kreuzes in Anspruch nehmen. Der Kreisverband Eichstätt unterhielt an der Raststätte "Köschinger Forst", während der "heißen" Wochenenden der Urlaubszeit, diesen mobilen Rettungs- und Betreuungsdienst. Die "Iglus" boten den Reisenden Hilfe von Freitag 18:00 Uhr bis Sonntag 20:00 Uhr, besetzt mit freiwilligen Damen und Herren der BRK-Kolonnen, bei Unfällen, Krankheiten, wenn nötig im Stau auch Getränke an. Sie hielten auch Babynahrung und Windeln für Notfälle bereit. Man bemühte sich auch um die "Zusammenführung der Angehörigen" bei Unglücksfällen. Zur schnellen Hilfe stand dem "Iglu" ein Rettungswagen zur Seite, der mit Funk ausgerüstet war und bei Bedarf über die Rettungsleitstelle, mit der immer Verbindung bestand, auch einen Arzt herbeirufen konnte. Dieser Dienst wurde von allen Kolonnen des BRK-Kreisverbandes Eichstätt im Wechsel geleistet und von vielen in Anspruch genommen.

Durch die sich veränderte Infrastruktur und der immer weiter steigenden Mobilität, den immer sicher werdenden Fahrzeugen usw. wurde der Iglu-Dienst im Jahre 199x eingestellt.